Radeberger Sportverein Abteilung Fussball e.V.

2.Männer : Spielbericht Stadtliga A Dresden, 4.ST

Dresden-Leuben   Radeberger SV II
Dresden-Leuben 5 : 4 Radeberger SV II
(2 : 3)
2.Männer   ::   Stadtliga A Dresden   ::   4.ST   ::   27.09.2020 (11:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

2x Paul Prescha, Roberto Oehmig, Nico Klinkicht

Assists

2x Dominik Eisold, Paul Prescha, Nico Klinkicht

Zuschauer

40

Torfolge

0:1 (1.min) - Paul Prescha (Nico Klinkicht)
1:1 (5.min) - Dresden-Leuben
2:1 (7.min) - Dresden-Leuben
2:2 (37.min) - Nico Klinkicht (Paul Prescha)
2:3 (40.min) - Paul Prescha (Dominik Eisold)
3:3 (48.min) - Dresden-Leuben
4:3 (53.min) - Dresden-Leuben
5:3 (60.min) - Dresden-Leuben
5:4 (81.min) - Roberto Oehmig per Elfmeter (Dominik Eisold)

keine Ahnung was hier passiert ist...

Am Sonntag ging es für die Spielgemeinschaft auf die Oskar-Röder-Str. nach Dresden.

Die Spielstätte von Helios 24 Dresden. 

Jedoch ging es nicht gegen die Heliten, sondern gegen Wacker Leuben.

Diese nutzen die Sportanlage als Ausweichplatz, da im Sportpark Leuben der Kunstrasenbau in vollem Gange ist.

Tolles Wetter, toller Platz und reichlich Zuschauer sollten optimale Bedingungen liefern, für ein erfolgreiches Spiel unsererseits.

Es ging auch optimal los. 

Klinkicht wird über rechts geschickt, zieht in die Box und seine Schussflanke nutzte Prescha am zweiten Pfosten zur frühen Führung.

Geiler Start und wer dachte das dieses Erfolgserlebnis unsere Truppe anspornt, der wurde enttäuscht. Nicht mal fünf Minuten später kassierte man schon den Ausgleich. Wende köpft den vorher im Abseits stehenden Leubener auf den Rücken, dieser bedankt sich artig für das gemachte Geschenk und ließ Keeper Hempel keine Chance.

Kurz darauf die Leubener Führung, aus eigenem Einwurf in der Hälfte der Hausherren. Mittmann wirft zum Gegner, die schalten schnell um, die Rückwärtsbewegung unseres Einwerfers im lockeren Lauf, langer Ball in die Tiefe, im Strafraum nochmal quer gelegt und dann der stramme Abschluss unter die Latte zum 2:1.

Puh und da waren noch nicht mal 15 Minuten gespielt.

Sichtlich angeknockt kam dann erstmal nichts mehr von den Bierstädtern, von den Hausherren aber auch nicht.

Spielerisch kam nichts von uns. Wir passten uns dem Gegner an und kloppten nur sinnlos an die Bälle, getreu dem Motto "Hauptsache weg". 

Was aber geht, wenn der Ball läuft und man sich auch als Spieler bewegt, zeigten wir beim 2:2 und bei der 2:3 Führung. 

Beim Ausgleich wird Klinkicht frei kombiniert, der trocken abschloss und beim Führungstreffer ging es nach Ballgewinn rasant nach vorn, Eisold bediente Prescha mustergültig und zack klingelte es wieder. 

Kurz vor der Pause das Spiel wieder gedreht. So "einfach" kanns gehen. 

 

Trainergespann Benik/Pöschel zogen in der Halbzeit an einigen Stellschrauben und stimmten die Truppe auf die nächsten 45 Minuten ein. 

Auch die angereisten Fans hatten nun ein gutes Gefühl, das hier heut Punkte mit heim genommen werden.

Doch wieder wurde man bitter enttäuscht. Eine absolut desolate Defensivleistung der Mannschaft sollte alle in Sprachlosigkeit versetzen.

Es dauerte keine 5 Minuten, da kassierte man den 3:3 Ausgleich, kurz darauf klingelte es in unserem Kasten zum 4:3.

Puh das musste man erstmal verkraften...

Zwischendurch konnten die Gäste eine gute Chance von Eisold verbuchen, der aus guter Schussposition knapp übers Tor zielte.

Dann wieder Einwurf für uns in der Leubener Hälfte. Wieder wurde das Spielgerät zum Gegner geworfen, so wie ungefähr 70 Prozent unserer Einwürfe.

Aufjedenfall Wacker im Ballbesitz, unsere Hintermannschaft steh viel zu weit weg von ihren Gegenspielern, dadurch konnten sich die Dresdner gefällig vor unser Gehäuse kombinieren und zum 5:3 vollenden.

Hoffnung keimte nochmal auf, als Eisold rüde im Strafraum von den Beinen geholt wurde und der junge Oehmig die Eier hatte, mit etwas Glück zum 5:4 Anschluss zu verwandeln.

Doch eine Schlussoffensive blieb aus, Wacker verwaltete clever und wir verplemperten zwei gute Freistoßmöglichkeiten kläglich.

Dann war Schluss.

Hier durfte man einfach nicht verlieren. Die Abwehrreihen der Gastgeber waren fast genauso dünn wie unsere und wenn man mehr Fussball gespielt hätte, so wie man es bei 2 eigenen Toren gemacht hat, wäre auch mehr drin gewesen.

Woche für Woche werden die gleichen Fehler gemacht, wir spielen emotionslos, ohne Leidenschaft und so mancher sollte mal drüber nachdenken, ob er sich nicht selbst überschätzt. So kann und darf man nicht auftreten, wie wir es in den letzten Spielen tun.

Man kann nur hoffen das wir bis zum nächsten Spiel die Kurve bekommen, alle kopfklar sind und gegen Reichenberg alles raushauen!

Herausheben muss man Keeper Hempel, der uns mit einigen großartigen Paraden lange lange im Spiel gehalten hat, dazu noch Eisold, der die Bälle gefordert hat, sie verteilt hat, immer wollte und machte und auch Oehmig, der oft unglücklich agierte, aber immer wollte, emotional bei der Sache war und nie aufsteckte und probierte.

Ich beende das jetzt, schreibe mich längst um Kopf und Kragen, aber ich hoffe das die Worte vielleicht den ein oder anderen zu verstehen geben, das es so nicht weiter gehen kann.

Sport frei...

 

R.Z.