Radeberger SV e.V.
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Den schlechten Ruf wieder mal bestätigt

Katrin Böse, 10.05.2024

Den schlechten Ruf wieder mal bestätigt

Mit dem neuesten Urteil vom 8. Mai 2024 hat der Sächsische Fußballverband den vor 4 Wochen auf Bewährung ausgesetzten schlechten Ruf der Radeberger Fußballer bestätigt. Spielerbeleidigungen der Gastmannschaften, Beleidigungen/Bedrohungen/Schmähungen des Schiedsrichterkollektivs und nicht zuletzt Verstöße gegen die Spielordnung (Glasflaschen auf dem Sportplatzgelände und unbefugtes Betreten von Zuschauern auf dem Spielfeld, kein ausreichender Ordnungsdienst) werden uns zur Last gelegt und mit empflindlichen Strafzahlungen geahndet. 

Auch wenn Emotionen dazugehören und natürlich erwünscht sind, darf das nicht das Maß des gegenseitigen Respektes und Ansehen des Einzelnen überschreiten. Ohne gegnerische Mannschaften und ohne Schiedsrichter gibt es keinen Spielbetrieb, auch wenn man mit einigen Entscheidungen als Akteur oder Außenstehender nicht einverstanden ist.

Die bisher angefallenen Strafzahlungen in 2024 übersteigen alles bisher Dagewesene in den letzten 14 Jahren und gehen in der Finanzplanung natürlich auch zu Lasten der Kinder- und Jugendmannschaften. Die bereits kritische Finanzsituation der Abteilung Fußball wird mit solchen Strafen für unnötiges Fehlverhalten zusätzlich belastet.

ALLE, also Spieler:innen, Trainer:innen und nicht zuletzt auch Fans und Zuschauer, sind aufgefordert, den Spielbetrieb ohne verbale oder gar tätlichen Ausschreitungen zu ermöglichen. Der Ordnungsdienst wird aufgestockt und hat die Verpflichtung und das Recht, jegliche Anfänge von Verstößen sofort zu unterbinden, ggf. sogar unbelehrbare Zuschauer des Geländes zu verweisen.