Radeberger Sportverein Abteilung Fussball e.V.

2.Männer : Spielbericht Stadtliga B Dresden, 16.ST

ESV Dresden   Radeberger SV II
ESV Dresden 3 : 2 Radeberger SV II
(3 : 0)
2.Männer   ::   Stadtliga B Dresden   ::   16.ST   ::   10.03.2019 (10:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Ronny Zumpe, Rene Zumpe

Assists

Rene Zumpe, Paul Prescha

Gelbe Karten

Paul Prescha

Zuschauer

5

Torfolge

1:0 (19.min) - ESV Dresden per Freistoss
2:0 (29.min) - ESV Dresden
3:0 (36.min) - Patrick Naujoks (Eigentor)
3:1 (58.min) - Ronny Zumpe (Rene Zumpe)
3:2 (81.min) - Rene Zumpe per Freistoss (Paul Prescha)

Es wird Zeit aufzuwachen!

Am Sonntag ging es für unsere Männer, sehr zeitig, ans Emerich-Ambroß-Ufer nach Dresden.
Dort traf man um 10 Uhr auf den Eisenbahner Sportverein.
Seit Jahren bestreitet man in der Stadtliga B, immer wieder heiße und enge Duelle.
Das Hinspiel ging knapp, mit 3:4, aus unserer Sicht verloren.
Das wollte man nun besser machen und zeigte das auch in den Anfangsminuten.
Der RSV drückte und die Hausherren begnügten sich mit abwarten.
Die Bierstädter hatten zwar ein klares Übergewicht an Spielanteilen, jedoch verteidigten die Dresdner sehr clever und mit viel Ruhe.
Außer ein paar harmlosen Fernschüssen und nicht sauber zu Ende gespielten Angriffen, hatten die Gäste nix zu bieten.
Nach 19 Minuten gab es einen Freistoß, 23 Meter halblinke Position, für die Eisenbahner.
Zowalla legte sich den Ball zurecht und versenkte ihn über die Mauer hinweg zum 1:0.
10 Minuten später folgte das 2:0 für die Gastgeber.
Ein eigener Freistoß aus dem Halbfeld konnte von den Dresdnern geklärt werden, im Rückraum gab es keine Radeberger Absicherung und so konnten die Dresdner, den Ball in Ruhe auf ihren an der Mittellinie lauernden Stürmer Winkler spielen, welcher im Laufduell mit Naujoks, den schnelleren Antritt hatte und zum 2:0 einschob.
Nun völlig geschockt spielten die Gäste keinen guten Ball mehr.
Arky spielt im Aufbau einen völlig sinnlosen Pass auf Horn im Mittelfeld, dieser verliert die Kugel, wie schon öfter vorher, an seinen Gegner, der schickt seinen Mitspieler in die Spitze und dieser schießt im Strafraum so planlos, das der Ball von Naujoks seinem Fuß, an Eisner vorbei, ins eigene Netz trudelte.
3:0 nach 36 Minuten.
Mit dem Halbzeitpfiff hatte Weirauch noch die Riesenmöglichkeit zu verkürzen.
Die Flanke rutschte an allen vorbei und Weirauch bekommt am 2. Pfosten,ü
den Ball mit links nicht über die Linie gedrückt.
So ging es mit einem kuriosen 3:0 Rückstand in die Pause.
Der ESV investierte in der ersten Halbzeit so gut wie nix ins Spiel und war einfach brutal effizient.

In der Kabine nahmen sich die Radeberger vor, dieses Spiel noch zu drehen und alles dafür zu tun.
Mit taktischen Umstellungen ging es in die 2. Halbzeit

Der RSV machte nun großen Druck und kam jetzt häufiger vor das Tor der Dresdner.
In der 58. Minute schon, zahlte sich der Aufwand aus.
Nach einem Freistoß von Kapitän Zumpe, brauchte sein Bruder Ronny nur den Fuß hinhalten und der Dresdner Torwart kassierte die Schürze und der Anschluss war da.
Weiter drückten die Radeberger, die durch einen Lupfer von Weirauch, fast noch näher rangekommen wären, doch der Ball landete am Pfosten und nicht im Tor.
Natürlich ergaben sich für die Eisenbahner nun viele Räume zum kontern, welche sie mehrmals allein vor Eisner brachten, doch scheiterten sie am eigenen Unvermögen, oder am glänzend aufgelegten Eisner.
In der 81. Minute dann Freistoß halbrechte Position, aus ungefähr 25 Metern.
Kapitän Zumpe bugsiert die Kugel über die Mauer hinweg, ins Gehäuse der Gastgeber.
Nur noch 3:2 für die Dresdner.
Die Bierstädter warfen nun alles nach vorn.
Ein Fernschuss von Prescha konnte der Dresdner Hüter aus dem Angel fischen.
Ein Eckball nach dem anderen flog in den Strafraum der Gastgeber, fand jedoch nicht den Weg ins Tor.
Am Ende retteten die Eisenbahner, die knappe Führung über die Zeit und gewannen mit 3:2.

Fazit:
Wir schlagen uns leider selber und ermöglichen Woche für Woche, dem Gegner zu einfach Tore zu erzielen.
So schlagbar wie an diesem Sonntag, war der ESV ewig nicht mehr.
Moral und Einstellung stimmten in der 2. Halbzeit und darauf muss man aufbauen.

 

R.Z.